Abfälle wohin?

Abfallberater am Misttelefon: 07242 / 540 60

Altstoffsammelzentrum Thalheim: INFO

1. RESTABFALL > RESTABFALLTONNE:
Aktenordner, Aufkleber, kaputtes Bleikristall, Bleistifte, Buntstifte, Filzstifte, Glühbirnen, Kugelschreiber, verschmutztes Papier, CDs, Musikkassetten, Tonbänder, Videokassetten, Dias, Fotos, Tapeten, kaputtes Geschirr aus Glas und Porzellan, Gips, Glühbirnen, Babywindeln, Damenbinden, Watte, Zahnbürsten, Kehricht, kaputte Schuhe, Gummistiefel, Putzfetzen, Keramik, Sicherungen, Spiegelglas, Kohlen - und Koksasche, Zigarettenreste.
ZUSATZINFO Restabfall:
Größere Gegenstände, die nicht in die Restabfalltonne passen, gelten als Sperrabfall > Altstoffsammelzentrum.
Wenn die Restabfalltonne übergeht: 1) Wenn nur manchmal eine größere Menge Restabfall anfällt (Keller- oder Dachbodenräumung, Übersiedlung, größeres Fest ....), können Sie am Gemeindeamt speziell gekennzeichnete Restabfallsäcke (€ 4,00/Stk.) kaufen. Stellen Sie die vollen Säcke am Abfuhrtag neben Ihrem Abfallbehälter zur Entsorgung bereit. 2) Wenn Ihr Restabfallbehälter sehr oft und im schlimmsten Fall bei jeder Abholung überquillt, brauchen Sie eine größere Tonne oder ein kürzeres Abholintervall. Kontaktieren Sie diesbezüglich Ihr Marktgemeindeamt/Bürgerservice/Meldeamt:
Tel. 07242 / 47074 / 33 (Fr. Brandstötter)

Warum wird im Altstoffsammelzentrum kein Restabfall angenommen? weil der Restabfall  direkt in die thermische Verwertung (Verbrennung) geht; Sperrabfall wird sortiert und zum Teil anders verwertet.

2. SAUBERES PAPIER UND PAPPE > DIE ALTPAPIERTONNE FÜR DEN HAUSHALT

Die Tonnen werden allen Haushalten und Betrieben, die sich für das Holsystem angemeldet haben, kostenlos zugestellt.

Mit der neuen Tonne wird auch ein Informationsschreiben verteilt. Dieses beinhaltet neben den ersten Entleerterminen auch die Erklärung, wo und wann die Tonnen für die Entleerung bereitzustellen
sind, und was alles als Altpapier entsorgt werden darf. Nachdem die Verteilung der neuen Tonnen
an die Haushalte abgeschlossen ist, werden die öffentlichen Sammelbehälter abgezogen.
Für alle Haushalte, die keine eigene Altpapiertonne angemeldet haben, stehen auch in Zukunft die Altstoffsammelzentren und –inseln für die Altpapierentsorgung zur Verfügung.
Bei der Vorsammlung zu Hause ist zu beachten, dass in diesen Sammeleinrichtungen das Papier je nach Art in zwei verschiedenen Fraktionen gesammelt wird:
Einerseits sind dies Papierverpackungen, Kartonagen und Kraftpapier, andererseits Schreibpapier, Zeitungen, Prospekte und Illustrierte.

ZUSATZINFO Papier:
NICHT EINWERFEN: verunreinigtes Papier, Restabfall, papierfremden Bestandteile wie Styroporeinlagen aus Schachteln und Kunststoffsackerln von Werbeprospekten und Zeitschriften, Milch- und Getränkepackerl, verschmutztes oder fettiges Papier, Papiertaschentücher, Küchenrollen, Servietten, Kohle- und Durchschlagpapier, Wachs- und Einwickelpapiere (Aufdruck beachten), Etiketten, Etikettenträgerpapier, Tapeten, Fotos, beschichtete Ansichtskarte.

3. GLAS > GLASCONTAINER:
alle Einwegverpackungen aus Glas (sauber) ohne Verschlüsse.
ZUSATZINFO Glas:
kein Fensterglas.

4. BIOGENE ABFÄLLE > BIOTONNE: 
Obst- und Zitrusschalen, Eierschalen, Kaffeesatz und Filtertüten, Teesackerl und Teesud, Verdorbenes, Speisereste, Küchenpapier, Servietten, Zeitungspapier, Papiersackerl, altes Brot. Aus dem Garten Laub, Gras, Strauch und Rasenschnitt, Ast- und Rosenschnitt, kranke und abgestorbene Pflanzenteile, Unkräuter, Heu, Stroh, Rindenabfälle, Schnittblumen, alte Blumenerde, Sägemehl, Hobelspäne, Hamster - und Meerschweinchenstreu (keine Katzenstreu).
ZUSATZINFO biogene Abfälle:
keine Marmeladegläser, Konserven, Plastiksackerl usw. Biogene Abfälle können entweder mittels Biotonne/Grünschnitttonne oder am eigenen Komposthaufen entsorgt werden.
Tipps für die heißen Tage gegen Geruchsbelästigung:
- Stellen Sie die Biotonne an einem schattigen Platz.
- Vor dem Befüllen den Boden der Biotonne mit Zeitungspapier oder etwas Strukturmaterial (trockenes Laub, Heu, Häckselgut usw.) bedecken.
- Die Biotonne locker und möglichst nur zu etwa zwei Drittel befüllen. Den Bioabfall nicht einpressen und verdichten.
- Schützen Sie den Inhalt der Biotonne vor Vernässung durch Regen.
- Reinigen Sie die Biotonne regelmäßig. In der Biotonne sollte kein Wasser zurückbleiben. Durch anklebende Abfallreste und Flüssigkeitsbildung am Boden der Biotonne werden Geruchsentwicklung und Madenausbreitung begünstigt.
- Speisereste dick in Zeitungspapier, Küchenrolle oder Servietten wickeln.
- Breiige oder flüssige Abfälle vermeiden.
- Düngekalk, Steinmehl oder Sägespäne binden Feuchtigkeit in der Biotonne, verringern die Geruchsentwicklung und halten Fliegen ab. Zerknülltes Zeitungspapier vor Befüllen der Biotonne und auch zwischendurch fördert die Luftzirkulation und reguliert die Feuchtigkeit.
Tipps zum richtigen Kompostieren (= Klimaschutz):
Nur mehrmaliges Umsetzen zu Beginn der Rottephase und damit Sauerstoffzufuhr ermöglichen es den Mikroorganismen, effizient zu arbeiten. Damit bewirkt man die rasche Umwandlung von organischen Abfällen in Kompost. Wird ein Komposthaufen dagegen sich selbst überlassen, beginnt feuchtes Material zu faulen. Unter anderem entsteht bei diesem Vorgang Methan, ein äußerst klimaschädliches Gas.
In Oberösterreich werden pro Jahr rund 200.000 Tonnen biogene Abfälle nicht ordnungsgemäß entsorgt. Das verursacht 40.000 Tonnen CO2-Äquivalent. Zum Vergleich: Diese CO2-Emmissionen entsprechen einer Fahrtstrecke von 200 Millionen Kilometern mit einem PKW oder 500mal der Flugstrecke Linz-Paris mit einem Linienflugzeug.
Nähere Informationen zu diesen komplexen Zusammenhängen geben die Abfallberater auch gerne am Misttelefon: 07242 / 540 60.
Kein biogenes Material verbrennen! Das punktuelle Verbrennen von pflanzlichen Material aus dem Hausgartenbereich (Stroh, Holz, Rebholz, Schilf, Baum- und Grasschnitt, Laub) ist außerhalb von Anlagen ganzjährig verboten (Bundesgesetzblatt Nr. 405/1993 idgF.). Biogener Abfall aus dem Haushalt gehört in die Biotonne. Größere Mengen bringen Sie bitte zu einer dafür vorgesehen Sammelstelle (Kompostierbetrieb Brandstätter, Unterschauersberg 14). Die Annahme ist kostenlos.

5. KUNSTSTOFF- UND METALLVERPACKUNGEN > GELBER SACK:
Kunststoffflaschen, Joghurtbecher, Margarinebecher, Milch- und Getränkeverpackungen, Folien, Tuben, Tragtaschen, Wasch- und Putzmittelflaschen, Alu- und Weißblechdosen, Styroporverpackungen, Vakuumverpackungen, Verbundstoffe (Kaffeeverpackungen, Saft- und Milchpackerl). 
ZUSATZINFO Kunststoff- und Metallabfälle:
nur saubere und restentleerte Abfälle!

6. PROBLEMSTOFFE > ALTSTOFFSAMMELZENTRUM:
Altöl (mineralisch), Ölgebinde/-gefäße, Altmedikamente, Altfarben, Altlacke, Spraydosen, Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel, Fotochemikalien, Leuchtstoffröhren, Elektroaltgeräte, Batterien usw.
ZUSATZINFO Altmedikamente:
Abgelaufene oder nicht mehr gebrauchte Medikamente können auch in Zukunft von Privatpersonen kostenlos in Apotheken abgegeben werden. Die gesammelten Medikamente werden vorsortiert und Arzneimittel mit gefährlichen Inhaltsstoffen als Sonderabfall entsorgt. Es handelt sich dabei um Medikamente, die bei Krebserkrankungen eingesetzt werden und um Medikamente mit Schwermetallen (in vielen Augentropfen ist Quecksilber enthalten). Bitte auch gebrauchte Spritzen (Blutreste an den Nadeln stellen eine Infektionsgefahr dar) und alte kaputte Quecksilber-Fieberthermometer auf keinen Fall mit dem Restabfall entsorgen.
Einige Tipps zur Trennung von Altmedikamenten:
Tabletten in den Blister-Verpackungen in die Apotheken bringen, Überkartons und Beipackzettel mit dem Altpapier entsorgen.
Abgelaufene Arzneitees zuhause mit dem Bioabfall, angebrochene oder abgelaufene Lösungen und Hustensäfte über die Toilette entsorgen.
Verbandsstoffe, Aromaöle, Sonnencremes und Kosmetika sind keine Altmedikamente und gehören zuhause in die Mülltonne. Leere Batterien bitte nicht zur Apotheke, sondern ins Altstoffsammelzentrum bringen. 

7. ALTTEXTILIEN > CONTAINER Volksschulparkplatz und Pfarrkirche

8. ALTSPEISEFETT UND ALTSPEISEÖL > ÖLI:

Jeder Haushalt erhält auf Wunsch kostenlos einen 3-Liter-Sammelbehälter (Öli) im Marktgemeindeamt. Die vollen Sammelbehälter können im Tauschverfahren gegen einen leeren, sauberen im Altstoffsammelzentrum abgegeben werden. Aus dem aufbereiteten Speisefett und –öl wird umweltfreundlicher Biodiesel hergestellt. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass das so gesammelte Fett und Öl nicht mehr die Kanalsysteme und Kläranlagen belastet. Die Marktgemeinde Thalheim und der Bezirksabfallverband leisten mit diesem Sammelsystem einen Schritt in Richtung nachhaltigen Umweltschutz.

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